Zweite Hälfte USA – Great Basin NP, Oakland Hills, Pacific Grove…

Willkommen zu “ zweite Hälfte USA „. Der zweite Teil startet in einem Nationalpark, geht zu mehreren Städten, welche mit viel Auto fahren verbunden waren.. Wir sahen Schmetterlinge, waren am Meer und kamen zurück zum Joshua Tree und machten „Urlaub“ ein paar Tage….

Zweite Hälfte USA startet im Great Basin Nationalpark

Angekommen bei 6 Grad Celsius am Nachmittag (16:00 Uhr)! Also mal wieder eine Nacht im Auto verbracht. Wir hatten übrigens einen Hyundai accent welcher leider mal nicht fürs schlafen geeignet ist. Vordersitz-lehnen ganz zurück und das wars dann. Von „gemütlich“ kann man nicht sprechen. Aber es war besser wie draußen im Zelt. 

Höhle great Basin

Wir hatten morgens trotzdem eine von innen gefrorene Scheibe! Wir standen auf, ich holte die Tickets im Visitor Center für die nächste Höhlentour und Vanessa machte währenddessen Feuer fürs Frühstück. Es gab getoastetes Brot. 😄👍🏼  Um 11 begann dann unsere Tour. Wir machten viele Bilder und Videos. Leider war mein Laptop so schlau nur ein Video von 17 zu importieren und den Rest einfach zu löschen. Jetzt gibt es halt keine Videos! 😭  Die Tour hat sich trotzdem gelohnt. Wir sahen Stalaktiten und Stalakniten und sogenanntes Popcorn und Bacon! Die Felsen sahen einfach so aus wie Popcorn und Bacon.

Die Fahrt nach Oakland

Wir wollten so schnell s geht aus der Kälte raus. Also machten wir nur die Höhlentour und fuhren danach nach Ely. Dies war nur um eine App zu laden mit der ich evtl die Videos retten konnte… nach einigen Stunden leider akzeptieren müssen, dass es unmöglich ist. Wir übernachteten in der teuersten Unterkunft bisher. In einem Motel, welches preislich sehr gut war. Am nächsten Tag fuhren wir über einige Berge und trafen auf Schnee. Ja, Schnee! Hier oben hatte es tagsüber etwas weniger als 0 Grad Celsius. Wir fuhren den Highway 50 von Ely bis Placerville wo wir erneut im Auto schliefen. Dieses Mal auf dem Parkplatz von Walmart.

Woche 4

Golden Gate BridgeWir waren froh als die Sonne aufging und noch fröhlicher als wir sahen, dass der Walmart schon um 6 Uhr öffnete. So konnten wir schnell ein paar Dinge einkaufen und nach Oakland fahren. Dort war unsere nächste Servas Gastgeberin. Wir waren erstaunt was für eine tolle Lage dieses Haus hat. Am Berg von Oakland. Hier kann man auf komplett Oakland sehen und in der Ferne San Francisco und dahinter das Meer sowie seitlich die Golden Gate Bridge, wegen der wir hier her sind. Unsere Gastgeberin empfing uns wirklich herzlich. Wir kamen gleich ins Gespräch und fuhren schon kurze Zeit später in den Red Woods State Park. 

Wir lernen unsere Gastgeberin kennen

 

zweite Hälfte USA

Sie ist Sprachlehrerin für Spanisch und findet wir können richtig gut sprechen. Okay, das nehmen wir mal so hin. Empfinden wir etwas anders, aber es war schön zu hören. 😄 Die Red Wood Bäume sind gigantisch groß. Leider haben die Menschen hier ganz viele von den tollen Bäumen abgeholzt… An diesem Tag haben wir nicht mehr viel getan außer auf der Terasse zu sitzen und die Aussicht zu genießen.

Der Zoo von Oakland

Unserer Gastgeberin ihre Tochter arbeitet als Rettungssanitäter im Zoo von Oakland. Durch sie hatten wir das Glück, kostenlos in den Zoo zu gehen. Wir beide sind ja nicht so Zoogänger, weil es uns überhaupt nicht gefällt, wie die Tiere hier eingepfärcht sind und kein Platz haben. Deshalb war es eine gute Gelegenheit hier mal den Vergleich zu unserem Karlsruher Zoo zu bekommen. Hier liegen dem Zoodirektor seine Tiere sehr am Herzen. Der Zoo gehört den Tieren! Und nicht der Stadt für ihre Blumen und Pflanzen und neben dran ein paar Tiere … wie in Karlsruhe. So sorgt der Zoodirektor dafür dass hier alles sehr natürlich bepflanzt ist und die Tiere sich hier einigermaßen wohl fühlen. Dadurch kann es zum Nachteil der Besucher, dazu kommen, dass man manche Tiere einfach nicht sieht, weil sie im oder hinter dem Gebüsch sind. Die Gehege an sich sind deutlich größer! Den Tieren scheint es hier besser zu gehen als unseren in Karlsruhe. Dennoch mögen wir es nicht, in Zoo‘s zu gehen und wären niemals auf die Idee gekommen dorthin zu gehen und 13$ für den Parkplatz plus 12$ Eintritt pro Person zu bezahlen.

Eine Eisdiele wie keine andere

Am Abend sind wir noch eine große Portion Eis essen gegangen. Es hat zwar 13$ gekostet aber dafür konnte man es zu zweit verzehren. Ein großer Keks am Boden, darauf zwei wahnsinnig große Kugeln Eis, Sahne on top und eine gute Portion Schokosoße.

Eis in Oakland

Leider wieder Abschied nehmen

Unsere Gastgeberin mochte uns wohl ziemlich gerne und wir sie auch, sodass sie sagte sie hoffte wir würden länger bleiben als zwei Nächte. Leider haben wir in Oakland unseren Plan für die restlichen Tage erstellt. Da wir schon andere SERVAS Menschen angeschrieben haben, mussten wir den Plan schon auch einhalten und haben uns leider verabschieden müssen. Wir hoffen wirklich sehr, dass ihr uns in Deutschland besuchen kommt, damit wir uns für das Eis revanchieren können. 

Pacific Grove und seine Monarch Schmetterlinge

Und so kamen wir nach Pacific Grove, wo man Ende Oktober Monarch Schmetterlinge in Massen an Bäumen hängen sehen soll. Naja, dafür waren wir etwas zu früh, aber wir konnten dennoch ein paar sehen.

Pelikane Pacific Grove

Hier haben wir Kontakt zu einem anderen Servas Mitglied aufgenommen die uns eine tolle Führung durch ihre Dörfer gab. Wir sahen alte Häuser die von Mexikanern erbaut wurden, sahen das alte Rathaus, den Strand und das Meer, die Anlegestellen und das touristisch gut besuchte Viertel in dem es ein Weltklasse Aquarium geben soll, sowie den Butterfly Garden wo wir die Monarch Schmetterlinge sahen. 

Zuletzt liefen wir einen Trail am Meer entlang durch Wälder und Wiesen und sahen dabei viele Pelikane und Möwen. Es war einfach faszinierend den Pelikanen beim fliegen und sich säubern zuzusehen. Sie saßen auf großen Felsen die weit aus dem Wasser ragten. In Scharen.

Das erste Mal mexikanisch essen

Zu guter letzt gingen wir zusammen mexikanisch essen. Es war unser erstes mexikanisches Gericht und es hat überzeugt. Während der Tour durch die Dörfer hier wurden wir aufgeklärt dass California einst zu Mexiko gehörte. Da wir während unserer Weltreise nicht nach Mexiko kommen werden, dachten wir uns, wo könnte es besser sein mexikanisch essen zu gehen als hier?! Es war sehr sehr lecker und bestimmt werden wir das ein oder andere mal mehr in Deutschland mexikanisch essen gehen.

Kennst du ein gutes mexikanisches Restaurant in unserer Umgebung?

mexikanisches essen

Ein Pancake im Durchmesser von 50cm

Wir verließen Pacific grove nicht ohne ein Mega Frühstück. Das bekamen wir direkt am Meer in einem kleinen Häuschen. Hier bestellten wir einen Pancake und eine Portion Ei. Klingt nach einem normalen Frühstück eben, oder?! Nope! Es war wie zuvor geschrieben „MEGA“! Sieh selbst:riesen Pancake

Nächster SERVAS Kontakt

Weiter ging es nach Pismo Beach. Wir nahmen den Highway 101 übers Landesinnere da man den Highway 1, den wir eigentlich nehmen wollten, nicht befahren konnte. Letztes Jahr hat starker Regen, Erdrutsche verursacht, welche Brücken zerstörten und die Fahrbahn zerstört haben. Natur eben.

In Pismo Beach haben wir einen noch größeren Butterfly Garden besucht, wo wir einige tolle Bilder gemacht haben:

Monarch Butterfly Garden

Zwei Spaziergänge haben wir hier auch gemacht. Selbstverständlich entlang der Küste. Viel mehr waren wir hier nicht unterwegs. Wir genossen wieder die Unterhaltungen mit den Gastgebern und ansonsten genossen wir ein paar ruhige Minuten.

Woche 5, Joshua Tree und letzte Tage

Ruhige Minuten gibt es auch in dieser Woche. Unser Plan führte uns noch einmal zum Joshua Tree Nationalpark, weil es uns hier richtig gut gefallen hat. So verbringen wir hier ein paar Tage, laufen ein paar Trails, klettern die Felsen hoch und genießen die Sonne auf den Felsen in der Wüste von Kalifornien.

Landschaft Joshua Tree

SERVAS Kontakt in Orange

Ice Canyon Orange County

Nach drei Tagen und vier Nächten, ging es nach Los Angeles zurück um einen weiteren Servas Gastgeber kennenzulernen und noch ein wenig Hollywood zu sehen…. Dachten wir uns, woraus aber nichts wurde. Wir haben hingegen eine schöne kleine Wanderung im Ice Canyon gemacht, was vermutlich deutlich schöner war. Es ist ein Wanderweg, der zwischen zwei Bergen entlang gemütlicher Steigung nach oben führt. Neben dem Weg fließt Wasser hinunter. Das laufen neben dem ständig rauschenden Wasser.. einfach schön.

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, denn unser Gastgeber wollte surfen gehen und wir mit ihm mitkommen. So fuhren wir früh morgens an den Strand von San Onofre und versuchten ihm in der Ferne beim Surfen zuzusehen. Eventuell könnten wir ja auch was lernen 😀 . Während dessen schnitzten wir ihm ein Miniatur Surfbrett als Abschiedsgeschenk und Dankeschön.

Sonnenuntergang über LA

Letzte zwei Nächte in Long Beach

Danach hatten wir noch weitere zwei Nächte in einem Bnb in Long Beach zum Organisieren unserer Reise auf Hawaii. Wir lernten eine nette mexikanische Familie kennen. Der Aufenthalt hier war ebenso richtig schön.


Was hat unser fünf Wochen Trip gekostet?

Reisekosten USA

Flug

Zuerst hatten wir ja überlegt, den Weg von Kanada in die USA mit dem Auto zu bewältigen. Dann haben wir uns entschieden, doch zu Fliegen und dann ein Auto zu mieten, um uns die Einwegmiete zu sparen.

Kosten:

138,83 Euro p.P. (mit Zwischenstopp in Minneapolis)

Fortbewegung

Wir buchten diesmal unseren Mietwagen über billiger-mietwagen.de. Dieser Verein reservierte das Auto bei AutoEurope und dieser Verein wiederum bei Thrifty. So bekamen wir unseren Mietwagen günstiger als direkt beim Anbieter.

Kosten:

  • Mietwagen 840,97 Euro = pro Person 420,50 Euro
  • Spritkosten 118,24 Euro p.P. (durchschnittlich 3,19$ pro Gallone = umgerechnet etwa 60ct/ L)

Unterkünfte

Wir haben ja sehr oft bei SERVAS Gastgebern übernachtet und somit nur wenig bezahlen müssen. Auch haben wir manche Nächte im Auto geschlafen und andere Nächte auf sehr günstigen Campingplätzen verbracht. Von 37 Nächten haben wir 22 Nächte bezahlt und kamen auf…

Kosten:

232,73 Euro p.P.

Essen und Trinken

Hier bezahlten wir manche Einkaufe, Restaurants in Cash und manche mit Kreditkarte, weshalb wir nicht den genauen Preis wiedergeben können.

Kosten:

180,29 Euro p.P.

Bargeldabhebungen

Für viele Campingplätze braucht man Bargeld, da es sogenannte Self Check In Campingplätze sind. Du füllst ein Papier aus und machst das Geld in einen Umschlag. Auch für andere Orte an denen keine Kreditkarte akzeptiert wurde, oder sie nicht funktionierte (bei uns war das z.B. der McDonalds), brauchten wir ebenfalls Bares. So kamen wir auf…

Kosten:

296,89 Euro p.P.

Touren und Aktivitäten

Viele teure Touren machten wir nicht, aber die die wir machten, waren wahnsinnig schön. Darunter die Touren im Antilope Canyon und eine Höhlentour.

Kosten:

  • Nationalparks 80 Euro (für das gesamte Auto (egal wie viele Personen))
  • Upper Antilope Canyon 40,16 Euro p.P.
  • Lower Antelope Canyon 28,45 Euro p.P.
  • Cave Great Basin 6,80 Euro p.P.

Gesamte Reisekosten:

1383,56 Euro p.P.


 

Das war unser Trip durch die USA, welchen wir sehr genossen haben und wieder tun würden. Wir würden aber definitiv mit wärmeren Schlafsäcken wieder kommen um in den Nächten nicht zu frieren. Zum Glück sind wir nicht krank geworden. So kann der Tauchkurs auf Hawaii ja beginnen!

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