Reisebericht London

Im Jahr 2016, kurz nach den Sommerferien und unserem Urlaub in Italien und Kroatien flog ich nach London um meine Mutter zu treffen. Sie machte auf der Isle of Wight zwei Wochen Urlaub. Als Abschluss also einen kurzen Ausflug in die Großstadt London. Dabei haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht, sind viel mit der Tube unterwegs gewesen und haben das schlechte englische Wetter genossen (NICHT!)

Hier ein paar Informationen zu unserer 2 Tage London Reise!

Flug

Der beste und günstigste Weg um nach London zu kommen ist mit dem Flugzeug. Wir sind beide ab Stuttgart mit easyjet geflogen. Meine Mutter etwa zwei Wochen vor mir.

Zurück sind wir beide zusammen mit RyanAir nach Karlsruhe geflogen. Schon interessant diese RyanAir Flieger. Haben ihre eigene Treppe, um Kosten zu sparen, auch gibt es keine Netze hinter den Sitzen, damit die Gäste kein Müll hinein machen können. Die Kabine hält die Crew sauber, keiner von außen. Warum? Um Kosten zu sparen. Sonst bekämen wir Fluggäste aber auch nicht diese super tollen Preise.

Öffentliche Verkehrsmittel

In London angekommen muss man sich ein Ticket kaufen, um vom Flughafen in die Innenstadt zu kommen. Dafür gibt es einige Schalter, aber auch Automaten an denen man sich Tickets kaufen kann. Eine andere Möglichkeit ist es, die Fahrkarten online zu reservieren. Diese bezahlst du bei Abholung. Danach erhält man eine Buchungsnummer mit der man an den Automaten oder Schalter geht um die Karten zu beziehen,

In London gibt es ein sehr breites Spektrum an öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben die Southern Railway und die Overground benutzt um zu unserem Hotel zu kommen. Für Innenstadtfahrten bieten sich Busse und die Underground an.

Kosten:
Für einzelne Fahrten mit dem Bus in eine Richtung bezahlt man je 50 pence. Bezahlen kannst du den Bus nur, wenn du eine Kreditkarte mit Wirelessfunktion hast, oder eine Oyster Card. Die Oyster Card kannst du dir an Bahnhöfen und Touristen Zentren besorgen und funktioniert wie eine Geldkarte. Du lädst sie auf und fährst dein Guthaben ab. Diese Karte kannst du für alle Verkehrsmittel benutzen. Je nachdem wie viele Fahrten du am Tag machst, wird der Gesamtpreis zu einer Tageskarte umgewandelt und somit bezahlst du höchstens 23 Pfund am Tag.

Zu unserem Nachteil am Tag der Rückreise – wir hatten keine Oyster Card! Shit! Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft von A nach B zu kommen, nämlich über einen netten Bahnhofswart der uns so mitfahren lies. Meine Kreditkarte funktionierte an deren Automaten nicht. Also holten wir uns am Umsteigebahnhof am Schalter eine Fahrkarte – mit Kreditkarte – und es ging!

Mobiles Netz

Mit einem der tollen deutschen Verträgen, die mittlerweile alle EU Roaming inbegriffen haben, kannst du kostenlos im europäischen Ausland surfen und telefonieren. Du musst dir also nicht direkt eine SIM-Karte kaufen. Für wenige Tage lohnt das sowieso nicht.

WLAN hat man heutzutage auch überall, daher dürfte es kein Problem sein, ohne Handy auszukommen.

Sehenswürdigkeiten in London

Unsere erste Tour durch London war mit SEELONDONBYNIGHT. Wie der Name schon sagt, fuhren wir durch London bei Nacht, Wind und Regen! Mit einem Ohne-Dach-Bus. Wir ergatterten schnell die ersten Sitzplätze auf Deck direkt unter dem Vordach ganz vorne. Hatten also Glück mit dem Sitzplatz, Pech mit den Leuten neben uns und leider auch etwas Pech mit dem Sprecher der Tour, der einfach nur übel aufgedreht war und schlechte Witze machte. Jedenfalls konnten wir viel mit unseren Augen durch die vertropfte Schutzscheibe sehen aber keine Fotos machen. Es war trotzdem eine tolle Tour durch London bei Nacht! ​

Einkaufen in London

Das London Eye + Madam Tussaud’s Paket: 2 Personen 78 Pfund
Das London Eye war unsere zweite Station am nächsten Tag. Wir hatten Glück, dass wir auch hier recht früh dran waren und keine Schlange vor uns war. Das Riesenrad ist einfach gigantisch groß. Die Kapseln sind rießig und es passen viele Personen in eine hinein. Das Rad dreht sich ständig mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit in eine schwindelerregende Höhe. Wenn ein Windchen weht, wackelt das ganze Gestell ein wenig, aber es ist witzig. Du hast von dort oben einen wunderbaren Ausblick über London. Erst bei so einem Anblick wird einem Mal bewusst, wie groß die Stadt eigentlich ist.Als die Tour in Nähe des Big Ben zu Ende war, gingen wir etwas frühstücken. Ein gutes englisches Frühstück, mit Brot, Bacon, Ei, Baked Beans und Würstchen. Einfach der Hammer!!!!

Panorama aus dem London Eye

Nach dem Frühstück liefen wir zurück zum London Eye, wo direkt eine Station für die City Cruises Red Rover Schiffe war. Eigentlich nichts weiter als eine weitere Sightseeing Tour durch London, diesmal auf dem Wasser. Leider nahmen die unseren Gutschein nicht an und wir mussten einmal über die Themse auf die andere Seite zu einem weiteren Schalter, der unsere Tickets dann herausgab. Und schon ging es los. Wir nahmen alle Stationen mit und stiegen an der letzten aus. Dort war gerade ein Markt, über den wir kurz liefen.

The London Bridge

Anschließend ging es mit der Underground zurück in die Innenstadt zu Madam Tussaud’s Wachsfiguren. Ehrlich gesagt, wer nachgebildete Figuren von bekannten Menschen sehen möchte, sie abknutschen und so tun als wären sie echt, ihnen um den Hals fallen, in der Hoffnung auf das beste Foto, der ist hier genau richtig. Mich hat es NULL interessiert, weil es einfach nur zwei Stockwerke mit ein paar Schaufensterfiguren vollgestellte Flächen waren. Man erkennt in den Figuren genau die Person, aber diese sehen nicht annähernd „echt“ aus. Zu all der Enttäuschung muss man einen Rundgang gehen, der einen durch die finstere Suche nach Sherlock Holmes oder so etwas führt. Genau verstehen konnte ich es sowieso nicht. Zum Schluss gab es noch ein 4D-Kino mit einem Marvel Kurzfilm. Gelohnt? Nein.

Madam Tussauds London

Tower Bridge und Monument Paket: 22 Pfund
Wir sahen uns noch die Tower Bridge an. Diese Brücke ist echt faszinierend. Leider ist der Technikraum nur nachgebildet mit den originalen Maschinen von früher. Jedoch nicht der aktuelle. Der hätte mich wirklich interessiert. Am liebsten noch in Aktion. Aber dafür haben wir ein paar mal die Brücke auf und ab gehen gesehen.

London Bridge

Unterkunft

Unser Hotel „Chelsea Guest House“ war nähe der Overground Haltestelle „Wandsworth Road“. Von hier bis in die Innenstadt waren es ca. 15 – 20 Minuten, je nachdem wohin man will.

Wir hatten zwei getrennte Zimmer, ihres war größer. Beide Zimmer lagen mit ihrem Fenster in Richtung eines McDonalds. Wir hörten jede Bestellung des McDrive mit und wussten immer was die Menschen essen wollten. War etwas nervig aber mit geschlossenem Fenster, war es auszuhalten. Morgens hörte man dann die Baustelle hinter dem Haus.

Das Frühstück hätte man in irgendeinem Restaurant in der gleichen Straße bestellen müssen. Das haben wir leider nicht getestet.

Aber sonst lies es sich hier gut schlafen, für die zwei Nächte. Es war akzeptabel und ich würde es wieder buchen. Meine Mutter jedoch nicht. Ist also Geschmacksache und es kommt halt auf den Geldbeutel an!

Ein paar weitere Bilder zum stöbern

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